Gemeindebrief Vielau für August

Monatsspruch für Juli

Es sollen jauchzen alle Bäume im Wald vor dem Herrn; denn er kommt, zu richten die Erde.

1. Chronik 16, 33

David ist die Königsherrschaft übertragen worden und er hat Jerusalem zum Zentrum erklärt. Jetzt beauftragt er seine Priester, ein Loblied Gottes zu komponieren, mit dem er drei Dinge klären will:

  1. Am Anfang steht immer der Dank: Welche Verantwortung auch immer du übernimmst, im Staat, in der Familie, auf der Arbeit, in der Gemeinde oder sonstwo, vergiss niemals, wem du diese Möglichkeiten verdankst! Abgesehen von dem schönen Gefühl der Dankbarkeit schützt dich das sowohl vor falscher Selbstgefälligkeit als auch vor trügerischen Sicherheiten.
  2. Gott hat immer – immer! – das letzte Wort. Du leistest sicher deinen wichtigen Beitrag, aber Gott hat einen Plan im Großen wie im Kleinen. Das ist übrigens auch für den bedeutenden König David keine unangenehme Freiheitsbeschränkung, sondern das bremst und entlastet ihn und dich zugleich in sehr angenehmer Weise.
  3. Entsprechend kann im Folgevers die zuversichtliche Lebenseinstellung zum Ausdruck gebracht werden, die solch ein bewusstes Leben mit Gott hervorbringt und die wir aus der Dankesliturgie nach dem Abendmahl kennen: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“

Mögest du diese Freude eines Lebens im Dienste Gottes – bei allem Auf der
und Ab, das es auch bei David gab – immer wieder neu erfahren!

Der Kirchenvorstand

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