Gemeindebrief für Vielau Oktober / November / Dezember
Monatsspruch November
Der Herr wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.
Jesaja 2, 4
Viele Menschen denken, im Alten Testament geht es nur um das Volk Israel und einen strengen Gott, während es im Neuen Testament um den für alle Menschen gnädigen Gott geht. In diesem Kapitel bei Jesaja sehen wir, dass das so nicht richtig ist. Jesaja hat eine Vision, dass alle Völker sich am Ende der Zeit dem Gott Israels zuwenden und dass ewiger Friede kommen wird.
Dies gilt allerdings nur für das Reich Gottes. In dieser Welt werden wir das nicht erreichen, sondern die Nationen führen immer wieder Krieg gegeneinander. Im Rest des Kapitels wird erklärt, dass dies mit Aberglaube, Hochmut und Selbstgerechtigkeit zusammenhängt. Angesichts der düsteren Beschreibung unserer Welt also ein frustrierendes Kapitel?
Mitnichten! Einmal haben wir natürlich die Hoffnung auf Gottes letztes gutes Wort. Aber am Ende des Kapitels ermahnt und ermutigt uns Jesaja auch, uns einfach abzuwenden von allem negativen Trachten in dieser Welt und uns an dem Herrn zu orientieren, der allein für beständigen Frieden steht. So lasst uns in der nahenden Advents- und Weihnachtszeit von diesem Frieden erzählen und ein Stück davon gemeinsam erleben!
Der Kirchenvorstand









